Als Fotografin und Gestalterin trage ich Verantwortung. Mein Wertesystem ist kein Zusatz, sondern Teil meiner Praxis.
Ich setze mich intensiv mit den gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Kontexten auseinander, in denen meine Arbeit entsteht.
Meine Themen sind immer auch Ergebnis eigener Reflexion. Daraus entwickle ich visuelle Narrative, die nicht vereinfachen, sondern vertiefen.
Meine ethischen Prinzipien bestimmen auch, mit wem ich arbeite.
Ich arbeite ausschließlich mit Menschen und Organisationen zusammen, deren gesellschaftliches Handeln ich als tragfähig für ein positives Miteinander erachte. Kulturelle Vielfalt, demokratische Haltung, gesellschaftliche Weitsicht und das bewusste Mitdenken von Diversitätsdimensionen sind für mich Grundlage – ebenso wie ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Welt.
Ich nutze Fotografie, um Werte sichtbar zu machen und Räume für kritische Auseinandersetzung zu öffnen. Meine Arbeiten sind keine reinen Abbildungen. Sie dokumentieren, archivieren, untersuchen und erforschen – neugierig, aufmerksam und mit einer tieferliegenden Fragestellung. Fotografie ist für mich ein Medium, um einen inneren, inhaltlichen Dialog sichtbar zu machen. Meine Arbeiten erzählen, beobachten, stellen Fragen oder lassen bewusst etwas offen.
Meine Formsprache ist subtil und radikal. Sie ist emotional aufgeladen, ohne laut zu sein.
Ich arbeite nah dran, ohne persönliche Räume zu missachten.
Ich vertrete humanistische Grundwerte und begegne Menschen grundsätzlich auf Augenhöhe.
Durch Perspektivwechsel verändere ich Wahrnehmung – meine eigene und die der Betrachtenden.
Meine Arbeiten lassen Menschen teilhaben, immer.
Sie entstehen aus Interaktion mit Menschen, Räumen und Situationen und reflektieren Beziehungen, Prozesse und Zustände.
Inhalte werden analysiert, ernst genommen und in visuelle Sprache übersetzt.
